Wer einen guten Webdesigner sucht, muss nicht mit Angeboten, Preislisten oder Technikdetails starten. Der wichtigste erste Schritt ist deutlich einfacher – und zugleich sehr aussagekräftig: Besuche die Website des Webdesigners selbst.
Denn kaum etwas zeigt besser, wie jemand arbeitet, denkt und gestaltet, als der eigene digitale Auftritt.
1. Ladezeit prüfen: Der erste stille Qualitätsindikator
Noch bevor du bewusst etwas wahrnimmst, hat dein Gehirn bereits entschieden, ob eine Website „gut“ oder „anstrengend“ ist. Ladezeit spielt dabei eine zentrale Rolle.
- Lädt die Seite schnell?
- Gibt es spürbare Verzögerungen?
- Fühlt sich der Seitenaufbau ruhig und stabil an?
Ein professioneller Webdesigner achtet auf Performance – nicht nur aus SEO-Gründen, sondern weil Nutzererfahrung Vertrauenssache ist. Wenn die eigene Website langsam ist, wird dieses Thema bei Kundenprojekten meist auch keine Priorität haben.
2. Erster Eindruck: Klarheit oder visuelles Chaos?
Der erste Blick zählt. Und zwar nicht im Sinne von „gefällt mir / gefällt mir nicht“, sondern auf einer tieferen Ebene:
- Ist sofort klar, worum es geht?
- Wirkt das Design aufgeräumt oder überladen?
- Gibt es eine erkennbare Struktur und visuelle Führung?
Gutes Webdesign erklärt sich nicht selbst – es führt intuitiv. Wenn du dich orientierungslos fühlst, zu viele Reize gleichzeitig wahrnimmst oder erst suchen musst, was angeboten wird, ist das ein wichtiges Signal.
3. Bauchgefühl ernst nehmen: Wie fühlt sich die Website an?
Dieser Punkt wird oft unterschätzt – dabei ist er entscheidend. Stelle dir bewusst folgende Fragen:
- Fühle ich mich hier gut aufgehoben?
- Wirkt die Seite professionell, ruhig, vertrauenswürdig?
- Passt die Tonalität zu mir und meinem Unternehmen?
Webdesign ist nicht nur Technik oder Optik. Es ist Atmosphäre, Haltung und Kommunikation. Dein Bauchgefühl reagiert sehr zuverlässig darauf, ob jemand Gestaltung wirklich versteht oder nur „Seiten baut“.
4. Die entscheidende Frage: Würdest du hier selbst Kunde werden?
Am Ende läuft alles auf eine einfache Überlegung hinaus:
Würde ich diesem Menschen mein eigenes Unternehmen anvertrauen – allein aufgrund seines Webauftritts?
Wenn die Antwort „ja“ ist, hast du einen sehr guten ersten Filter gesetzt. Wenn du unsicher bist oder innerlich zögerst, lohnt es sich, weiterzusuchen.
Fazit: Gute Webdesigner überzeugen, bevor sie sprechen
Ein guter Webdesigner muss sich nicht erklären. Seine Website tut das für ihn.
Ladezeit, Struktur, Design und Gefühl ergeben zusammen ein Gesamtbild – und dieses Bild ist meist ehrlicher als jedes Verkaufsgespräch.
Wenn du möchtest, analysiere ich deine bestehende Website oder zeige dir transparent, worauf es bei einem professionellen Auftritt wirklich ankommt – strukturiert, verständlich und ohne Fachchinesisch.